Die Verträge

Für eine gute und langfristige Zusammenarbeit ist es erforderlich, dass die Spielregeln für beide Seiten ausgewogen und fair sind. Und für ein erfolgreiches Wirken des gesamten Franchise-Systems ist es erforderlich, dass die Interessen der übrigen Partner mit berücksichtigt werden. Da Sie als Franchise-Nehmer auch zugleich Untermieter des Geschäftsraumes sind, in dem sich Ihr Rentas Service-Center befindet, schließen wir mit Ihnen einen Franchise-Vertrag und einen Untermietvertrag ab. Während der Franchise-Vertrag alle Dinge zwischen Ihnen und uns als Franchise-Geber sowie den übrigen Franchise-Nehmern regelt, beinhaltet der Untermietvertrag alle Vereinbarungen zum Mietverhältnis mit dem Baumarkt. Die Verträge haben die gleichen Vertragslaufzeiten.

Die erste Laufzeit beträgt 5 Jahre. Anschließend haben Sie eine Option von weiteren 5 Jahren. Danach verlängern sich die Verträge um jeweils zwei Jahre, wenn sie nicht gekündigt werden.


Kaufpreis für das Service Center

Der Preis für die Grundausstattung an Mietgeräten, Ladenbau, Büro- und Werkstattausstattung beträgt ca. 110.000 €.

Eigenkapital und Sicherheiten

Für die klassische Existenzgründungsfinanzierung benötigen Sie 15 % Eigenkapital sowie eine gute Bonität, das bedeutet mit 15.000 € können Sie in die Selbständigkeit starten.

Eintrittsgebühr

Die Gebühr für den Eintritt in das Franchise-System beträgt 9.400,00 €, die in der o.g. Summe bereits enthalten ist.

Monatlich Franchise-Gebühr

Die monatlich Franchise-Gebühr beträgt 7 % vom Umsatz, mindestens jedoch 807,- €(in 2016).

Überregionale Werbung

Die Gebühr für überregionale Werbemaßnahmen beträgt 0,5 % des Netto-Jahresumsatzes, gedeckelt bei 1.000 €. Dieses Geld wird für Internetwerbung und Kundenakquise dort eingesetzt, kommt Ihnen also direkt wieder zugute.

Definition Franchising

"Franchising ist ein Vertriebssystem durch das Waren und/oder Dienstleistungen und/oder Technologien vermarktet werden. Es gründet sich auf eine enge und fortlaufende Zusammenarbeit rechtlich und finanziell selbstständiger und unabhängiger Unternehmen, dem Franchisegeber und seine Franchisenehmer. Der Franchisegeber gewährt seinen Franchisenehmern das Recht und legt ihnen gleichzeitig die Verpflichtung auf, ein Geschäft entsprechend seinem Konzept zu betreiben. Dieses Recht berechtigt und verpflichtet den Franchisenehmer, gegen ein direktes oder indirektes Entgeld im Rahmen und für die Dauer eines schriftlichen, zu diesem Zweck zwischen den Parteien abgeschlossenen Franchise-Vertrages bei laufender technischer und betriebswirtschaftlicher Unterstützung durch den Franchisegeber, den Systemnamen und/oder das Warenzeichen und/oder andere gewerbliche Schutz- oder Urheberrechte sowie das Know-how, die wirtschaftlichen Methoden und das Geschäftssystem des Franchisegebers zu nutzen." (*1)

Diese Definition entspricht der Definition des Franchising, wie sie im Europäischen Verhaltenskodex für Franchising zugleich Ehrenkodex der Mitglieder des Deutschen Franchise-Verbandes ihren Niederschlag gefunden hat. Sie entspricht dem herrschenden Verständnis der Wissenschaft und wird von der Rechtssprechung zur Grundlage ihrer Erkenntnisse genommen.


(*1) Jahrbuch Franchising 1994, Deutscher Fachverlag GmbH 1994, Prof. Dr. jur. Eike Ullmann, Seite 59

Mehr Informationen zum Thema Franchising, Beratung und Checklisten erhalten Sie beim
Deutschen Franchise-Verband.